Roger Federer – auch als Marke ein Gigant

27. November 2017

 


Andreas Rotzler, Chief Creative Officer von Interbrand Central and Eastern Europe, sprach mit Rafael von Matt, Redakteur vom SRF Schweizer Radio und Fernsehen, wie Rogerer Federer zur Weltmarke geworden ist und was ihn als Marke auszeichnet.

Auch als Marke ein Gigant
Roger Federer beindruckt, weil er auch als Marke eine klare Strategie verfolgt. Seine Sponsoren wählt er nach einem glaubwürdigen System, Schweizer Bezug und/oder eine globale Ausstrahlung. Die Bereiche Sport, Premium und Tägliches Leben können alle mit seiner Person in Verbindung gebracht werden. Das ist nachvollziehbar und bedeutet ins Leben des „Normalbürgers“ übersetzt – Arbeit, Genuss und tägliches Familienleben.

Roger all over
In der Schweiz mag der Eindruck entstehen als würde Roger Federer mit zu vielen kooperieren. Und es gibt auch Stimmen die „Roger all Over“ kritisch hinterfragen. Da wir hier aber von einer globalen Marke sprechen, kann von Übersättigung nicht die Rede sein. Roger Federer ist einer der wenigen Sportler, der über seine Disziplin hinaus globale Bekanntheit erreicht hat. Das hat seinen Preis. Es wird berichtet, dass Roger Federer bei Aufnahmen von hinten gedoubelt wird, weil so die Kosten für die Präsenzzeit gesenkt werden können. Auch Effizienz ist eine Markenstärke.

Grow, Change, Grow
Was Roger Federer mit erfolgreichen Marken am stärksten verbindet ist neben der Langfristigkeit, sein Wille sich zu erneuern. Nach einer Zeit der Misserfolge, – in seinen Maßstäben gedacht, – nahm er sich eine Auszeit, hat sein Spiel angepasst und kam stärker zurück als zuvor. Das ist genau das, was wir an vielen starken Marken beobachten und bewundern. Und es führt dazu, dass sich die Bewunderung noch steigert. Niemandem fliegen die Sympathien mehr zu als einem Helden, der nach einer schwierigen Phase nochmals zum Sieg aufschlägt.

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